Harz
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3492
Gewicht: g
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DALLOSCH, B. & BODE, R. (1994):

Die Mineralien des Harzes. 72 S., 30 farb. Abb.,
[Verzeichnis von rund 500 verschiedenen Mineralen des West- und Oberharzes.]
2197
Gewicht: g

GISCHLER, E. (1992):

Das devonische Atoll von Iberg und Winterberg im Harz nach Ende des Riffwachstums. 193 S., 43 Abb., 10 Tab., 16 Taf.,
4283
Gewicht: g

KNAPPE, H. (2011):

Wackersteine, Wald und Wüste - unterwegs im Harz. - 192 Seiten, 309 farbige Abbildungen, 1 Topografische Übersichtskarte 1 : 460 000, 1 Geologische Karte 1 : 460 000, 3 Stratigrafische Tabellen.
Dort, wo Norddeutschland aufhört und Mitteldeutschland beginnt, erhebt sich der Harz. Die Insel aus Berg und Wald ist beliebt. Sie lädt ein zum Wandern oder Radfahren und hat als Kernland deutscher Kaiser für Geschichtsinteressierte einiges zu bieten. Gleich zweimal gibt es hier Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Wie aber sieht es aus mit Ferien am Palmenstrand – Sonne, Süden, Segeln? Bitteschön, auch das ist kein Problem am Fuße des Brockens. Allerdings mit einer gewissen Einschränkung: nicht heutzutage, sondern ziemlich lange vor unserer Zeit wären solche Angebote durchaus ernst gemeint. Als einst die Nordsee eine Südsee war und den Harz umspülte, gab es hier so manche Traumlandschaft mit Stränden wie am Mittelmeer, aber auch den Wüstenhauch im Hinterland. Ist das alles für immer vorbei?

Vielleicht hat der Harz auf diese Frage längst gewartet und deshalb frühzeitig ein Tagebuch angelegt. Beim ersten Blick ist die in Stein verfasste Aufzeichnung noch unverständlich. Aber mit etwas Phantasie und kriminalistischem Gespür gelangt man bald hinter ihr Geheimnis. Korallenskelette oder Haifischzähne sind die Schriftzeichen vormaliger Meeresfluten, rostrote Felsen künden von heißer Wüstenzeit, versteinerte Palmenblätter kannten regenreiches Tropenklima. Darüber hinaus wissen die fossilen Dokumente noch Erstaunliches von den “Weltreisen” des Brockens zu berichten. Als Teil eines uralten Kontinents pflegte er enge Beziehungen zu Afrika und war Amerika sehr verbunden.

Einige Seiten des versteinerten Tagebuchs sind in erstaunlich gutem Zustand. Von anderen dagegen blieb nur ein verwitterter Rest. Vor gut 360 Millionen Jahren wurden die ersten Notizen über den Wald angelegt, in Fortsetzungen bis heute. Wohl nirgendwo sonst auf der Erde konnten die Überbleibsel urzeitlicher Pflanzenwelt und anderer Klimazeugen in so einer Fülle überdauern wie im vergleichsweise kleinen Harzgebiet. Durch die Erosion und den Einsatz von Hacke, Bagger und Sprengstoff gelangten sie wieder ans Tageslicht.

Klebstoff aus allerlei Mineralien hat die Aufzeichnungen säuberlich eingebunden. So ist ein Dokument von beachtlichem Gewicht entstanden. Leider scheitert seine Ausleihe an der räumlichen Fülle. Doch Tagebuch und Lesesaal sind groß genug. Man kann darin herumfahren – im Harz und in seinem Vorland.

Auch wenn die Wege einmal etwas länger werden – zurück geht es auch ohne Landkarte und Navigationsgerät. Stets bietet sich der Brocken als Orientierungshilfe an. Dafür bekommt er in jedem der zehn folgenden Kapitel Gelegenheit zur Berichterstattung, ebenso wie Waldgeschichte und Gesteinsbildung. Schließlich zeigt der Blick über den regionalen Tellerrand, dass sich der Harz bisher gut in der Welt zurechtgefunden hat. Er lädt zum Besuch ein, und wer dabei noch sucht, der kann auch finden.
3486
Gewicht: g
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LIESSMANN, W. (2007):

Historischer Bergbau im Harz. Ein Kurzführer. 3. Auflage. 550 S., 238 Abb.,
Ausführlich schildert der Autor die Geschichte des Bergbaus, das Leben der Bergleute, den Wandel der Harzer Industrielandschaft und die Entwicklung der Bergbautechnik in einem allgemeinen Teil. In einem regionalen Teil stellt er die wichtigsten Harzer Bergbaureviere sowie deren Geschichte vor und unterbreitet zahlreiche Vorschläge für eigene Exkursionen.

Informationen über alte Grubenreviere, Besucherbergwerke, Museen und weitere Sehenswürdigkeiten, ein kleines bergmännisches ABC sowie eine Zusammenstellung der Eigenschaften und Erkennungsmerkmale der wichtigsten Erze und Gangartmineralien vervollständigen das Buch. Zahlreiche historische Fotografien, Zeichnungen und Stiche illustrieren das Buch.

Die Neuauflage enthält neben Aktualisierungen und Ergänzungen zu den verschiedenen Kapiteln, ein Schlagwortverzeichnis, zahlreiche neue Abbildungen sowie komplett überarbeitetes Layout.
10
Gewicht: g

LÜTKE, F. (1968):

Trilobiten aus dem Oberdevon des SW-Harzes — Stratigraphie, Biotop und Systematik. 73 S., 17 Abb., 3 Tab., 8 Taf.,
99
Gewicht: g

LÜTKE, F. (1977):

Neue Proetidae aus dem herzynischen Unter-Devon des Harzes. 13 S., 1 Taf.,
3491
Gewicht: g

MOHR, K. (1978):

Geologie und Minerallagerstätten des Harzes. 496 S., 176 Abb., 37 Tab., 2 Taf.,
[Gesamtübersicht über die Geologie des Harzes und seiner Lagerstätten.]
2101
Gewicht: g

MOHR, K. (1982):

Sammlung geologischer Führer: Harzvorland. Westlicher Teil. 155 S., 30 Abb., 12 Tab.,
3108
Gewicht: g

MOHR, K. (1986):

Die Fossilien des Westharzes. Eine Einführung. 96 S., 100 Abb.,
3561
Gewicht: g

MOHR, K. (1992):

400 Millionen Jahre Harzgeschichte. Die Geologie des Westharzes. 93 S., 33 Abb.,
[Ein hervorragende Einführung in der 10. Auflage.]
1178
Gewicht: g

MOHR, K. (1998):

Sammlung geologischer Führer. Harz. Westlicher Teil. 200 S., 33 Abb., 17 Tab., 18 Exk.-Karten,
4284
Gewicht: g

SCHMIDT-DÖHL, F. (2010):

Zwischen Harz und Heide. Berge, Höhenzüge, und Landschaft. / Between Harz and Heide. Mountains, Hills and Landscape. - 144 S., zahlr. farbige Abb.;

Die Region zwischen Harz und Heide ist gekennzeichnet durch eine faszinierende Vielzahl unterschiedlicher Landschaftsformen: der steil aufragende Harznordrand und das Brockengebiet mit dem höchsten Berg Norddeutschlands, bizarre Felsen wie die Teufelsmauer am Fuße des Harzes, die weite Landschaft der Bördenzone mit ihren charakteristischen Mulden und Höhenzügen und die durch die Eiszeit geprägte Heide. Der Autor des Bildbandes lebt seit über 20 Jahren in der Region und ist mit ihr intensiv vertraut. Das Buch zeigt brillante Fotos dieser Landschaft und geht mit Hilfe von Informationen aus der Geowissenschaft der Frage nach, warum die Landschaft so aussieht, wie sie heute aussieht. Fernblicke stellen Beziehungen zwischen verschiedenen Regionen her. Sie zeigen Berge als prägende Elemente, die Landschaften mit sehr verschiedener Entstehungsgeschichte und Charakter über weite Strecken miteinander verbinden.

Zweisprachig deutsch / englisch.

1937
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VOIGT, E. (1954):

Das Tertiär des nordwestlichen Harzrandes. Mit: KOLUMBE, E. / BEYLE, M.: Neue Interglaziale aus Schleswig-Holstein und Hamburg. 73 S., 9 Abb., 4 Taf.,